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filmPOLSKA feiert mit "Der Prinz und der Dybbuk" die Eröffnung des 13. polnischen Filmfestivals!

Wer war der polnisch-jüdische Regisseur Moshe Waks, der 1904 als Sohn eines armen jüdischen Schmiedes aus der Ukraine geboren und als Prinz Michał Waszyński 1965 in Italien beigesetzt wurde? Als Regisseur und Produzent schuf er über 40 Filme und arbeitete mit Stars wie Sophia Loren, Claudia Cardinale und Orson Welles zusammen. Seine eigentliche Obsession aber war tief in der jüdischen Kultur verwurzelt. „Der Dybbuk“, bei dem er 1937 Regie führte, gilt als eines der großen Meisterwerke des jüdischen Kinos.

Elwira Niewiera und Piotr Rosołowski nehmen in DER PRINZ UND DER DYBBUK die Spur des zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Filmemachers auf. Für ihr faszinierendes Porträt eines menschlichen Chamäleons, das kontinuierlich Namen, Religion, Titel und Länder wechselte, um seine eigene Lebensgeschichte wie ein Filmdrehbuch zu schreiben, wurden die beiden in Venedig mit dem Löwen für den Besten Dokumentarfilm ausgezeichnet.

13. filmPOLSKA-Festivaleröffnung

am Mittwoch, 25. April 2018, um 19:30 Uhr

im Babylon

Das Festivalprogramm mit allen Spielzeiten und Veranstaltungsorten wird demnächst veröffentlicht. Im Rahmen des 13. polnischen Filmfestivals vom 25. April bis 2. Mai 2018 wird es begleitend zum Filmprogramm auch eine reiche Anzahl von Filmgesprächen, Begleitveranstaltungen und Workshops geben.


© Edition Salzgeber (Fotograf unbekannt)
© Edition Salzgeber (Fotograf unbekannt)
© Edition Salzgeber
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