Love and Empty Words

Wenn das Schicksal plötzlich zuschlägt, sind wir meistens sprach- und machtlos. Wenn sich aber das Schicksal auf leisen Sohlen einer Alzheimer-Erkrankung einschleicht, wird der Mensch peu à peu in all seinen Funktionen zersetzt und mutiert zum stummen Objekt der puren Existenz.

Adam und Wanda, ein älteres Ehepaar, haben bereits das fortgeschrittene Stadium der Liebe erreicht, in dem Aufmerksamkeit, Zuneigung und Verständnis den Alltag gestalten. Doch das Glück hängt oft am seidenen Faden. Wandas fortschreitende Demenz stellt Adam vor unerwarteten Aufgaben. Er wird zum Rundumbetreuer und seine geliebte Frau zum hilflosen Objekt, das in seinem Persönlichkeitszerfall 24 Stunden begleitet werden muss. Anziehen, füttern, Zähne putzen, aufs Klo setzen, abwischen, spazieren führen, bespaßen, ins Bett bringen – tagtäglich und ohne einen Hauch Hoffnung auf Besserung.

Der Dokumentarfilm regt zum Nachdenken über das Menschsein an und erzählt feinfühlig von Treue, Würde sowie den Grenzen des Zusammenseins.

 77 min, OmU

Die Regisseurin und Drehbuchautorin Małgorzata Imielska (geb. 1969) studierte in Kraków sowie Katowice und drehte knapp 30 Dokumentarfilme, bevor sie mit „Wszystko dla mojej matki“ ihren ersten Spielfilm veröffentlichte.



Love and Empty Words / Miłość i puste słowa
Love and Empty Words / Miłość i puste słowa
Love and Empty Words / Miłość i puste słowa
Love and Empty Words / Miłość i puste słowa
Love and Empty Words / Miłość i puste słowa
Love and Empty Words / Miłość i puste słowa
Kategorie:
Dokumentarfilme
Polnischer Titel:
Miłość i puste słowa
Deutscher Titel:
Love and Empty Words
Produktionsjahr:
2018
Dauer:
77
Festivalausgabe:
2020
Regie
Małgorzata Imielska
Drehbuch
Małgorzata Imielska
Kamera
Maciej Kozłowski
Musik
Marek Napiórkowski