Lux Aeterna

digital, OmeU

Sięgnąć gwiazd / Reaching the Stars
PL 2011, R/B: Hubert Czerepok, Wojtek Kocołowski, 8 mm transferred into a DVD, 24 min; 
M:. Adrian Konarski
Mithilfe von längst vergessenem Archivmaterial berichtet der Film von der Entwicklung des polnischen Raketenprogramms. Im Mittelpunkt steht das Ereignis, das Polen 1970 kurzzeitig zu der fünften Weltraummacht erhob: der erfolgreiche Abschuss einer Höhenforschungsrakete, die die magische Grenze von 100 km erreichte und ins All eintrat. Das Programm wurde aber sofort durch die Russen unterbunden. Die wenigen Beweise von diesen Ereignissen die heute noch existieren, erinnern an die Initiatoren des Projektes sowie an die Konstrukteure.
Lux Aeterna
PL 2011, R: Hubert Czerepok, 29 min
Lux Aeterna ist ein halbstündiger, filmischer Monolog. Den Anfang bildet ein utopischer Traum von Macht und dem Wunsch die Welt zu verändern. Der Held des Filmes unternimmt eine Reise in sein Inneres und führt einen inneren Monolog, der sich aus Zitaten von romantischer Poesie sowie Textfragmenten von Wahnsinnigen und Tyrannen (Julius Słowaki, Adolf Hitler, Anders Breivik, Thomas Jefferson) zusammensetzt. Der Monolog wird dabei mit malerischen Aufnahmen norwegischer Landschaft und seinen Wäldern, Seen und Felsformationen bebildert. Der Künstler verweist damit auf die Romantik und totalitäre Ideologien. Der Film bezieht sich außerdem auf das Kino des Dritten Reiches, in dem die Natur auch eine starke symbolische Rolle spielte. Das Video ist eine Allegorie auf das Verlangen die Welt zu erobern und eine Abhandlung über politische Utopien, die dem Wahnsinn entspringen.
Powtórzenie pamięci/ Revison of Memory
PL 2011, 14 min
Der Film zeigt den ersten Transport von Gefangenen aus Tarnów (nahe Krakau) in das Konzentrationslager Auschwitz am 14. Juni 1940. Die Mehrheit von ihnen wurde in Auschwitz ermordet – nur wenige überlebten. Der Film ist wie ein düsteres Stillleben, das von den Erinnerungen eines Überlebenden begleitet wird.
Kategorie:
Special Screening
Polnischer Titel:
Lux Aeterna... Hubert Czerepok Special
Deutscher Titel:
Lux Aeterna
Dauer:
01:07:00
Festivalausgabe:
2012
Regie
Hubert Czerepok