Playground

+++nominiert für den Wettbewerb+++

Eigentlich ist es ein schöner Tag. Das Wetter ist prima, der letzte Schultag vor den Sommerferien steht an. Und eigentlich sind es drei ganz normale Schüler (durchweg mit Schauspiel-Debütanten besetzt), die wir in sechs sich stückweise miteinander verflechtenden Episoden kennenlernen. Schüler, welche die Grundschule verlassen und Probleme haben, die selbst Erwachsenen zu schaffen machen würden.

Gabrysia ist kein Kind mehr, aber auch noch keine Frau. Sie will, was fast alle Mädchen wollen – gut aussehen, in der Klasse akzeptiert werden und vielleicht eine kleine Romanze erleben. Szymek wiederum kommt aus einfachen Verhältnissen und kümmert sich um seinen im Rollstuhl sitzenden Vater.. Und Czarek muss sich sein Jugendzimmer mit einem Kleinkind teilen. Eines haben sie alle gemeinsam: Ihr „Spielplatz“ ist nicht mehr der Sandkasten, sondern ihre Kleinstadt.

Kowalski lieferte mit seinem Debüt einen der kontroversesten Filmen des Jahres ab, der Zuschauer aus dem Kino vertrieb und gleichzeitig Ovationen erntete. Lose an reale Ereignisse anknüpfend, zeigt er wie mitten im Alltag das Böse entsteht, liefert aber keine Erklärungen oder Rechtfertigungen dafür. Die Frage nach den Ursachen bleibt allein beim Zuschauer – und wirkt schmerzhaft lange nach.


OmeU

M: Kristian Eidnes Andersen
D: Michalina Świstuń, Nicolas Przygoda, Przemysław Baliński u.a.




© latidofilm
© latidofilm
Kategorie:
Neues Polnisches Kino
Polnischer Titel:
Plac Zabaw
Deutscher Titel:
Playground
Produktionsjahr:
2016
Dauer:
01:21:00
Festivalausgabe:
2018
Regie
Bartosz M. Kowalski
Drehbuch
Stanisław Warwas, Bartosz M. Kowalski
Kamera
Mateusz Skalski

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