Zud

Sukbaht ist elf Jahre alt und wächst mit seiner Nomadenfamilie in der mongolischen Steppe auf. Das Leben in der Einöde ist hart – die Kälte dezimiert die Herden und nagt an der Existenzgrundlage. Neue Ideen sind gefragt, wie man zu Geld kommen könnte. Vielleicht sind die beliebten Pferderennen ein Ausweg? Siege bringen nicht nur Anerkennung, sondern auch Wohlstand. Also muss Sukbaht im Eiltempo erwachsen werden, ein Pferd zähmen, ein guter Reiter werden – an seinem Erfolg hängt nun das Schicksal der ganzen Familie.

Bisher war Marta Minorowicz ein Garantin für Dokumentarfilme, die mit unaufdringlichen Bildern in kurzer Zeit eine bedrückende psychologische Nähe zu ihren Protagonisten aufbauen. Und plötzlich taucht sie im Programm der Berlinale mit einem Spielfilm auf, der komplett in der Mongolei spielt.

Wie schon in ihren dokumentarischen Arbeiten beweist Minorowicz ihr Talent Bilder einzufangen, die aussagekräftig sind, ohne artifiziell zu wirken. Mit sicherem Gespür für Licht, Bewegung und Geräusche rückt sie nah an ihre (Laien-)Darsteller heran und nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise in eine fremde Welt, die schnell zu einer vertrauten wird. 

D: Batsaikhan Budee, Sukhbat Batsaikhan, Bayasgalan Batsaikhan, Bayajikh Batsaikhan u.a.

OmeU

Im Rahmen des deutschen Kinostarts


Kategorie:
Neues Polnisches Kino
Polnischer Titel:
Zud
Deutscher Titel:
Zud
Produktionsjahr:
2016
Dauer:
01:25
Festivalausgabe:
2018, 2016
Regie
Marta Minorowicz
Drehbuch
Marta Minorowicz
Kamera
Paweł Chorzępa

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